geförderte Produkte durch

Urlaub auf Poel
» zur Tourismusseite
Seit Anfang des Jahres 2024 verfügt unsere Feuerwehr über eine neue Einsatzgerätschaft, einen sogenannten "Ladesimulationsstecker". Anders als bei einem Fahrzeug mit Verbrennermotor ist bei einem E-Fahrzeug zunächst nicht zu hören, ob der Motor noch läuft und das Fahrzeug somit fahrbereit ist. Dies stellt für unsere Feuerwehrleute eine erhebliche Gefahr dar, da Elektromotoren bei einem Tritt auf das Gaspedal sofort und ohne Vorwarnung volle Leistung und Drehmoment liefern. Da der Motor zunächst weder hörbar ist, noch von außen ersichtlich ist, ob die verschiedenen Sicherheitssysteme im Fahrzeug das Hochvolt-System erfolgreich abgeschaltet haben, mussten sich unsere Feuerwehrleute bis jetzt immer in Gefahr begeben, wenn sie sich einem verunfallten E-Fahrzeug näherten. Ob das Hochvolt-System tatsächlich abgeschaltet ist, ist besonders bei kleineren Unfällen oder bei medizinischen Problemen beim Fahrer (z. B. Schock, Unterzucker, Herzinfarkt etc.) oftmals fraglich. Ist das Fahrzeug noch fahrbereit und der Fahrer kommt (z. B. ungewollt nach einem Unfall oder medizinischen Problem) auf das Gaspedal, ist der nächste Personenschaden vorprogrammiert.
Diesen Gefahrenbereich konnten wir mit der Anschaffung des Ladesimulationssteckers nun schließen. Der Stecker kann von den Einsatzkräften in alle auf dem Markt befindlichen Ladebuchsen von E-Fahrzeugen gesteckt werden. Auf Knopfdruck "gauckelt" der Stecker dem Fahrzeug vor, dass es sich im Ladezustand befindet. In diesem Moment schaltet das Fahrzeug auf die Fahrstufe "P" und zieht die elektronische Feststellbremse an. Schon ist die Arbeitssicherheit für unsere Einsatzkräfte hergestellt.
Durch eine LED-Anzeige am Ladesimulationsstecker können die Einsatzkräfte überprüfen, ob das Fahrzeug tatsächlich nicht mehr fahrbereit ist.

Mo, 17. August 2026

Fr, 14. August 2026
