UWE von der Heiden

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Der achtundfünfzigjährige Uwe von der Heiden hat sein Herz an die Insel Poel verloren. "Ich bin zwar ein Urhesse, aber meine Liebe gehört dieser Insel", sagt er. Er besuchte Poel erstmals im Jahr 2012 mit seiner Frau. Nur sechs Wochen später kehrten die beiden Mitteldeutschen bereits für einen weiteren Urlaub zurück. Zwischen 2013 und 2016 besuchten sie die Insel beeindruckende einundzwanzig Mal: "Wir haben beschlossen, uns hier niederzulassen. Hier ist die Welt noch in Ordnung", schwärmt Uwe. Der gebürtige Hesse schätzt besonders die Ruhe auf Poel: "Hier findet man eine Natur, die man sonst nicht so schnell entdeckt. Wir hoffen, dass es so bleibt. 

 

Mit keinem Geld der Welt lässt sich das Leben hier bezahlen", sagt Uwe von der Heiden begeistert. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit Online-Schulungen im Bereich EDV: "Excel-Kurse sind sehr beliebt, die Anfragen sind zahlreich, und ich kann an einem der schönsten Orte der Welt arbeiten – meinem Zuhause", erklärt der Fährdorfer. "Natürlich bin ich zugezogen, aber ich möchte meinen Beitrag zum Inselleben leisten. Ich würde mich gerne engagieren und Menschen mit meinem Wissen unterstützen", sagt Uwe. Am liebsten umrundet er mit dem Fahrrad die Insel, macht Pause am Rastplatz zwischen Gollwitz und dem Anleger zur Fähre nach Rerik und beobachtet die Vögel auf Langenwerder.

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