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VORWERK
(plattdeutsch Vörwark)
Vorwerk war seit der Schwedenzeit Amtsdorf, und die Vorwerker Bauern mussten Hofdienste für den Amtshof Kaltenhof leisten. Beide Orte, in denen nur Landwirtschaft betrieben wurde, sind über die Schäfertrift und den Milchweg miteinander verbunden.
Vorwerk war vor der Bodenreform 1945 im Besitz von Hans Steinhagen. Er war erfolgreicher Landwirt und Pächter der Domäne Kaltenhof. In der DDR-Zeit entstanden hier zwei große Lagerhallen für Getreide. Ältere große Wirtschaftsgebäude, die Scheunen, der große Kuhstall von 1915 und die Windturbine, die zur Erzeugung von Elektroenergie diente, wurden abgerissen oder brannten ab.
Die Flurbezeichnung Mölenbarg für die südwestlich des Ortes gelegene Anhöhe erinnert daran, dass hier in früheren Jahren eine Windmühle zum Mahlen von Getreide gestanden hat. In Vorwerk befindet sich seit der Übernahme der landwirtschaftlichen Flächen durch die Norddeutsche Pflanzenzucht (NPZ) Hans-Georg Lembke Malchow im Jahr 1991 der Sitz der Abteilung Landwirtschaft der NPZ.
